Orthodontie ist ein Zweig der Zahnheilkunde, der sich mit der Herstellung von festsitzenden und mobilen orthodontischen Geräten befasst.
Der Imperativ der heutigen Menschen ist schönes und gesundes Aussehen, das meistens vom schönen Lächeln abhängt. Deswegen wollen immer mehr Erwachsene gerade und schöne Zähne haben. Es gibt keine Altersgrenze für den Ansatz einer orthodontischen Therapie. Bei den Erwachsenen und bei den Kindern gibt es kein Unterschied in der Zahnbewegung und in der Mechanik, durch welche diese Bewegung erreicht wird. Anhand einer orthodontischen Therapie kann man in jedem Alter protrudierte, retrudierte und abstehende Zähne korrigieren, Zahnlücken, die durch Zahnextraktion entstanden sind, schließen und so das Bedürfnis nach Brücken oder Implantaten eliminieren.
Orthodontische Unregelmäßigkeiten werden in der Welt am meisten mit festsitzenden Apparaturen korrigiert, die sich am effektivsten zeigen.
Festsitzende Zahnspangen bestehen aus diesen Teilen:
Bänder werden wie Ringe um die Zähne gelegt, meistens im hinteren Zahnbereich. Bänder sind immer aus Metall/Edelstahl, bei Allergikern auch vergoldet.
Die Brackets werden als kleine Plättchen aus Metall (auch vergoldet), Kunststoff, Keramik oder Titan bezeichnet. Brackets werden mit einem speziellen Klebekunststoff an den Zähnen befestigt. Meistens werden Metallbrackets aus Edelstahl verwendet, weil sie am stabilsten sind. Soll die Spange aber ästhetisch und unauffällig sein, so verwendet man eher die zahnfarbenen Keramik- oder Kunststoffbrackets.
Metalldrähte (auch Bogen genannt) nutzt man, um die einzelnen Zähne miteinander zu verbinden und um diese dann in die richtige Stellung zu bringen.
Mit Ligaturen befestigt man die Metalldrähte am Bracket. Diese Ligaturen bestehen aus Kunststoffringen (verschiedene Farben wählbar) oder aus feinen Drähtchen und bewirken, dass die Kraft des Bogens über das Bracket auf den Zahn übertragen wird.
In der heutigen Zeit wünschen sich die Patienten wenig sichtbare Zahnspangen.